Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
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gekehrt das Gehirn auf die Fiber oder den Nervenbei der Willensanstrengung (durch .diese selbst) sogrofsen Einflufs hat, dafs die seitlichen Nerventheilenichts davon abzuziehen vermögen.

Anm. 1. Soemmerring (in seiner Preifsschrift über denSaft, welcher aus den Nerven wiedereingesaugt wird, im gesun-den und kranken Zustande des menschlichen Körpers. Lands-hut 1811. 8- z. B. S. 36-) setzt voraus, dafs in den Nerven vonden Arterien etwas Eigenthüinliches, unseren Sinnen zu Feines,abgesondert wird, allein wir sind zu dem Schlüfs durch nichtsberechtigt, und ich linde wenigstens in der ganzen Schrift desberühmten, von mir unendlich geschätzten Vfrs. keinen gülti-gen Beweis weder für diesen Saft, noeh für dessen Einsaugung.Dafs die Nerven mit dem Alter abnehmen, heweiset nichts da-für, denn es nehmen ja auch die Knochen und alle übrigenTheile zugleich ah, ohne dafs wir deshalb glauben werden, dafsdas Eingesogene zum Besten des Körpers verwandt würde: dieimmer gröfsere Abnahme zeigt zu deutlich das Gegentlieil.

Anm- 2, Der Satz, dafs das Gehirn nicht als Seoretions-organ einer in den Nerven wirksamen Flüssigkeit gedacht wer-den könne, ist von so vielen Seiten gründlich erwiesen, dafsich nur des einen Puncts hier erwähne, dafs nämlich das Gehirnallmälig hei den Thieren so sehr aurücktritt, dafs es dazu ganzunfähig wird, während oft die Nerven, vorzüglich einzelnerTheile, bedeutend zunehmen.

§. 260 .

Die im vorigen Paragraph erwähnte Leitung(und mit ihr die Function) des Nerven wird un-terbrochen, so wie ein starker Druck auf ihn wirkt,z. B. ein Band, sey es trocken oder feucht, um ihnfest angelegt wird, oder sein Zusammenhang z. B.durch einen einfachen Schnitt aufgehoben wird.