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allein man fehlte darin, dafs .man von diesem zu unbestimmtsprach. Ist einmal das Gehirn weiter ausgebildet, und sindschon die Knochen de£ Schedelgewölbes da, so können sienicht wieder vergehen, sondern es bleibt ein Wasserkopf (Hy-drocephaliis). Ist hingegen das Gehirn erst angelegt, und findetnoch keine Verknöcherung in* der obern Schedelparthie statt, söerweitert sich die Wasserblase (dis Gehirn), von einer zartenHülle umgeben, bis diese früher oder später mit ihr platzt, wes-wegen auch bei HalbJtjöpfen von ein Paar Monathen die Hautein Lappen von dem übriggelaliebenen Schedeltheil (der Easis)hinabhängen. Auf clem Museum in Eerlin ist ein solcher zarterWasserkopf ohne alle fvnochen des Gewölbes, so wie eine Reiheder darauf folgenden Zustande, ' Welche der geschickte Gehülföunsers Museums, D. Vogel-, nächstens in sehr gelungenenZeichnungen in seiner Inauguraldissertation darstellen wird.
Anm. 3. Wb zwei Köpfe auf, oder hinten an einanderStehen, sind ihnen entweder nur die-Schedelknochen, oder auch,jedoch seltener, die härten Hirnhäute gemeinschaftlich; dasUebrige ist getrennt. Vergl.jJo. G. Leop, Barkow Diss. demonstris duplicibus verticibus .inter se junctis. Berol. 1821. 4»tabb., worin eine seltene Misgehurt beschrieben wird, welchewir dem verdienten Borges Fri Münster verdanken. Vorzüglichinteressant ist der Fall von dem 1 Bengalischen Kinde, das zweiJahre lebte und von Ev. Home (Philos. Transact. 1790. p. 296*und 1799» p. 280 beschrieben und abgebildet ist.
Einen Fall, wo neben zwei völlig ausgebildeten Kindernein blofser Kopf geboren ward, der durch die Güte des D.Elfes zu Neufs am Rhein, auf unserm Museum befindlich ist,habe ich in den Abh. d. AK d. Wiss. für 1816 und 1817*(Berlin 1819* 4* S. 99 — llQ^Taf. 1 — 4*) beschrieben, unddabei zugleich den früher von Conr. Lycostlienes (Chro-nicon prodigiorum ac ostentorum Bas. 1557* fol. p. 542*) beob-achteten ähnlichen Fall angeführt*.