Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
14
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ob es bei dem Pottfisch vorkommt, weifs ich nicht; demManati fehlt es,

Anm. 3. Die ITölen des Gehirns hielt man in den frühe-sten Zeiten mit der Nase in offener Gemeinschaft; daher dieLehre von den Flüssen, von den hauptreinigenden Arzeneienund dergl. mehr. Wie man sie aber lange für Kloaken änsab,aus denen die Flüssigkeiten weggeschafft werden müfstcn, sohielt man sie zu andern Zeiten für die Behälter der Lebens-geister, ja man sah in den neuesten Zeiten (§. 262*) das Wasserderselben als das Seelenorgan an. Im frischen und gesundenZustande ist indessen kein Wasser darin vorhanden, sondernnur ein benetzender Hauch, wie in andern Holen des Körpers.Andere glaubten, sie entständen nothwendig, indem die darinbefindlichen Theile, als die gestreiften Körper, die Sehhügelu. s% W. von der übrigen Masse hätten getrennt werden sollen,auch würden durch sie die Adergeflechte (plexus choroidei) indie Tiefe geleitet. Es sind aber bei den Thieren manche TheileB. die sogenannten Kolbenfortsätze (Geruchhügel) der Säug-thiere, die Sehhügel der Vögel und so weiter, hohl, ohne dafsein Adergeflecht oder ein besonderer Körper darin läge. Ichvermuthe daher, dafs sie die Bewegungen der damit versehenenGehirntbeile und deren Fasern möglich machen oder erleichtern,

§. 252.

Die Centraltheile des Nervensystems bestehenaus der Marksubstanz und Rindensubstanz,welche letztere das grofse und kleine Gehirn um-hüllt, aber auch in ihrem Inneren vielfältig vor-kommt, während sie im Rückenmark nur in desseninnerem Theil erscheint; der peripherische Theildes Nervensystems hingegen, mit Ausnahme dessympathischen und des Riechnerven, hat die graueSubstanz nur in seinen Knoten oder Ganglien.