nerven ganz nach der Analogie de» Gehirns bei höheren T liierenentspringen; zweitens liegt das Mark auf der Bauchseite beiden Insecten Lin ne’s auf ähnliche Art in den Segmenten derHautsehaalen wie bei den höheren Thieren in den Wirbeln;ja Carus hat sogar (wie er mir mündlich gesagt hat) bei einPaar Insecten (Gryllis) die'Stränge des Bauchmarks durch eigeneLöcher in jenen Schaalen gehen sehen; drittens endlich gehtein grofser Nerve bei den Insecten auf ähnliche Art an jederSeite des Rückens nach hinten, wie bei den Wirbelthieren dersympathische Nerve unten fortgeht, während die übrigen Nervenaus dem Bauchmark an den Seiten nach der Analogie der Rük-kentnarksnerven abtreten. Man kann also nur das Rückenmarkbei ihnen als in der Lage verändert, allein nicht als fehlendansehen. Diejenigen Mollusken, bei welchen blos einzelneGanglien im Körper Vorkommen, finden durch die nackteSchnecke (Limax) einen Uebergang zu den übrigen; so habenauch der Nasehornkäfer (Geotrupes), einige Fische (Ortlirago-riscus und Lopliius) und Säugthiere (Erinaceus, Vespertilio)ein sehr kurzes Rückenmark. Man sieht also, dafs bis hieherjedes Thier, welches Nerven besitzt, auch mit Centralorganendafür versehen ist, nur dafs diese an Ausbildung sehr verschie-den sind. Findet eine Ausnahme statt, so ist sie blos bei denStralilthieren und den ihnen verwandten niedern Geschöpfen;doch könnte man auch wohl dagegen ausführen, dafs bei ihnendie Ganglien des Baucbmarks, statt in eine fortlaufende Längs-linie (wie bei den Insecten, den Gliederwürmern und demStrongylus unter den Eingeweidewürmern), der Form des gan-zen Körpers angemessen, in einen Kreis oder in eine Queerlinlegelegt wären; wie umgekehrt dem Bedürfnifs entsprechend dasBauchmark der Cirropoden von dem der übrigen Molluskenabweicht, und sich dem der Gliederwürmer etc, nähert.
§• 249 .
Das grofse und das kleine Gehirn sind bei demMenschen am mehrsten entwickelt, und sowohl das