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2,2 (1828)
Entstehung
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376
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Anm. Die Schriftsteller, *. IL Gooilwyn, haben bei ih-ren Angaben der Capacität der Lungen und der Menge darinbefindlicher Luft schon zum Theil darauf Rücksicht genommen,dafs die Luft in dem warmen Körper ausgedehnt wird, ein Ky-bikzoll eingeathmeter Luft in den Lungen also etwas mehr Raum 'einnimmt. Vergl. §. 439.

§• 430 .

Dafs die atmosphärische Luft durch das Alb-men verändert werde, und dafs eine stete Erneuungderselben nothwendig sey, rrmfste man sehr früheinselien, und man verglich daher die Luft mit denNahrungsmitteln, ohne welche kein thierischer Kör-per bestehen kann, und belegte sie selbst mit demNamen pabulum vitae. Wenn man ein Säugthieroder einen Vogel unter eine mit atmosphärischerLuft gefüllte Glasglocke setzt, so sieht man, wiedas Thier früher oder später, ängstlich, und seinAthemholen beschwerlich wird, bis es umsinkt;bringt man ihm früh genug neue atmosphärischeLuft, so erholt es sich wieder, sonst geht die As-phyxie in den Tod über. Was bei den warmblü-tigen Thieren nicht lange ertragen wdrd, das tragendie übrigen Thiere freilich länger, aber alle ohneAusnahme, mit denen bis jetzt hat experimentirtwerden können, mögen sie in der Luft oder imWasser leben,-linden endlich ihren Tod, wenn ih-nen keine neue atmosphärische Luft zugängig ist.

Erklären konnte man sich den Vorgang freilichnicht eher, als bis man die Zusammensetzung deratmosphärischen Luft und den Unterschied der ein-