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2,2 (1828)
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über die denselben betreffenden arteriösen und venösen Haargefäße.Wien 1810. 8- £ben so wenig kennt Mascagni ein von denArterien und Venen verschiedenes Haargefaßsystem, noch unterden neueren französischen Physiologen Riclierand und Ma-gen die. Der zu früh verstorbene P. A. Reclard (Elemen9dAnatoraie generale. Paris 1823. 8-) schwankte noch, dochscheint er mehr gegen, als fürßichats Ansicht gewesen zuseyn. Chr. Fr. Harlefs (Physiologisch kritische Untersuchun-gen über den Blutumlauf in rothblütigen Thieren. Bonn 1823- 8 )scheint ebenfalls nicht völlig entschieden zu seyn.

Um Wiederholungen zu vermeiden, spreche ich hier nichtvon den ausdünstenden und anderen sogenannten Haargefäfsen :davon bei der Lehre von der Ausdünstung u. s. w.

Anm. 5- Wenn im Allgemeinen der unmittelbare Ueber-gang des Bluts der Arterien in die Venen in den Wirbelthieren' bestimmt erwiesen und keine andere Ausnahme mit Sicherheitbekannt ist, als im Mutterkuchen des Menschen und der Säug-thiere, so haben wir dagegen eine große Menge Thiere derwirbellosen Klassen, wo wir ihn nicht darstellen können, undgilt diefs namentlich von allen Mollusken, Crustaceen und Araeh-niden. Wir vermögen bei vielen die Arterien wie die Veneneinzuspritzen, allein nie die Materie aus jenen in diese zu trei-ben. Cuvier rechnete bei jenen, namentlich bei den Aplysien,auf ein Austreten des arteriellen Bluts in die Holen des Man-tels u. s. w. wo es die Venen wieder aufsögen: allein ich habein Neapel die Arterien bei Aplysien bis in die letzten mir sicht-baren Enden ausgespritzt, ohne irgendwo ein Extravasat zu ver-anlassen. Hier sind also wahrscheinlich die Uehergangsstel-len so fein, daß unsere Einspritzungen (ich nahm dazu Was-ser mit einer feinen Saftfarbe tingirt) nicht hindurch gehen,oder es stehen den Gefäßen eigene Mittel zum Oeffnen undSchließen zu Gebot. Geht doch auch nichts bei unsern Ein-spritzungen aus den Gefäßen der Mutter zum Kinde, oder vondiesem zu jener über, obgleich hier ein naher Zusammenhangseyn muß.

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