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2,2 (1828)
Entstehung
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gen über die Bedingungen unter denen die Häufig-keit des Pulses im gesunden Zustande verändertwird (Tübingen 1826. 8.) beziehe. Am häufigstenwird der Puls in Fiebern, so dafs er auf hundertund funfzig Pulsschläge und darüber steigen kann,wo er dann nicht mehr gut zu zählen ist. BeiSterbenden wird dagegen der Puls immer seltener,bis er ganz aufhört.

Schnell (celer) oder langsam (tardus) istuns der Puls hinsichtlich der Zeit, die jeder Schlageinnimmt. Der häufige Puls mufs schnell seyn, in-sofern für jeden Schlag bei der Menge wenig Zeitangewandt seyn kann; der seltene Puls aber kannauch schnell seyn, insofern das Herz bei seinerSchwäche sich nur kaum zusammen zieht und gleichwieder erschlafft wird, oder nur einen Versuch derSystole macht. Im gesunden Zustande ist der Pulsimmer verhältnifsmäfsig langsamer, weil das Herzsich mit voller Kraft zusammenzieht und wiederumin der Erschlaffung eine grüfsere Blutwelle aus denVorhüfen empfängt.

Grofs (magnus) lieifst der Puls, der unter demFinger einen gröfsern Kaum einzunehmen scheint,als der ihm entgegengesetzte, kleine (parvus).Bei Kindern, bei Frauenzimmern, ist der Puls klei-ner; sie haben auch in der Kegel kleinere Arterien.Bei sehr fetten Leuten kann er klein scheinen, weildas Fett die Arterie zum Theil verdeckt, oder weildie Arterien wirklich kleiner sind; , diefs ist auchbesonders der Fall, wenn viel Blut verloren wird,