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2,2 (1828)
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308
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Jam. Carson (on tlie causcs of the vacuity of the arteriesafter death. Med. Chlr. Tr. XI. 1651810 schreibt das ge-wöhnliche Leerseyn der Arterien nach dem Tode vorzüglich denLungen zu, die dann das Blut aufnehmen, und erzählt einige vonilun an Thieren angestellte Versuche, die er durch in die Brusthineingelassene Luft (collapsus pulmonum) tödtete, wo das Gegen-tlieil statt fand, und weil die Lungen das Blut nicht aufnehmenkonnten, die kleinen Gefäfse der Muskeln und anderer Theileviel mehr als gewöhnlich angefüllt waren. Diefs erklärt abe*doch eigentlich nur, dafs das Blut bald hieher, bald dort hinmehr bestimmt wird, allein das Entleeren an sich nicht, wel-ches doch nur davon herrührt, dafs das Blut nach dem Tode,zum Tlieil in den kleinen Arterien, und übrigens in den Venenenthalten ist, während kein neues Blut nachkommt. Denn ganzleer sind die Arterien nicht, zuweilen selbst ist noch ziemlichviel Blut darin, auch mufs das erkältete Blut einen geringemRaum einnehmen. Nach dem Tode folgt es übrigens dem Ge-setz der Schwere, und wenn ein Leichnam auf dem Rückenliegt, so häuft sich hier das Blut an, liegt er auf dem Bauche,so geschieht das Gegentheil. Andr. Pasta Epistolae duae, al-tera de motu sanguinis post mortem, altera de cordis polypo indubium revocato. Bergami 1737. 4-

§ 425 .

Nach den ehemaligen, häufig auf blofse Hypo-thesen und Sophismen gebauten Theorieen, sah manoft die Lehre vom Pulse als die allerwichtigste fürdie ganze Medicin an, und der Physiolog mufs derTräume der Chinesen und vieler Anderen nothge-drungen erwähnen, sey es auch nur, um nicht durchsein Stillschweigen glauben zu machen, dafs er Din-gen huldige, die gegen alles physiologische Wissenstreiten. Wären die Figuren wahr, die man nochin Grunörs Semiotik und bei Foutjuet wieder-