rung. Zürich 1787. S. 205.) eine Frau viele Wochenbeobachtet, an deren rechtem Arm die Arterie ge-wöhnlich 55 Schläge machte, während die Arteriedes linken Arms deren 90 bis 92 that; allein ersagt zugleich, dafs der Puls auf der rechten Seiteungemein schwach, auf der linken immer stark war.Liegt wohl nicht hierin die Erklärung? Entweder,dafs der Puls auf der rechten Seite, wegen seinerSchwäche, so viel weniger bemerkbar war, oder dafsHindernisse dem Blutstrom im Wege waren^ oderihn dadurch ableiteten, dafs die Arterien sehr zusam-mengezogen waren. Auf ähnliche Weise mufs esauch wohl erklärt werden, wenn der Puls in ent-zündeten Theilen, z. ß. bei dem Panaritium, häufi-ger beobachtet ist, falls die Sache sich wirklichstreng so verhält, denn das stärkere Vibriren derArterie, die zu dem entzündeten Theile Blut führt,möchte leicht eine scheinbar vermehrte Zahl derPulsschläge begreiflich machen.
Parry spricht einige Male bei der Aufzählungseiner Versuche von Bewegungen der Arterien, dievon dem Athemholen abhängig waren, und wo die-selben, statt zu vibriren, sich der Länge nach zu-sammengezogen hätten, schränkt aber selbst später-hin die Sache ein, indem er solche Bewegungen voneiner sehr ausgestreckten oder gedehnten Lage derTheile, z. B. des Halses, herleitet, so dafs er, sobalder denselben in eine natürliche oder gebogene Lagegebracht, die gewöhnliche Vibration der Arterienbeobachtet zu haben angiebt. Ich selbst habe bei