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2,2 (1828)
Entstehung
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gemeinschaftlich sind, sondern wo auch die Schei-dewand einem grofsen Theile beider Kammern zumStützpunkt dient. Dagegen streitet nicht, dafs diehintere oder Aorten-Kammer bei ihren Zusammen-ziehungen viel mehr Krait anwendet, so wie sieauch viel stärkeren Baues ist, und die Lungenarte-rienkammer bei vielen Thieren gleichsam nur alseinen kleinen INebentheil an sich liegen hat.

Zwischen den Vorkammern und den Kammernsind nur Zellgewebe, Gefäfse und Nerven fortlaufendund keine einzige Muskelfaser geht von den Vor-kammern zu den Kammern, oder umgekehrt, so dafssie hauptsächlich durch die äufseren und innerenfortlaufenden Häute Zusammenhängen, und man dieVorkammern durch / Kochen oder durch Macerationsehr leicht von den Kammern trennen kann.

Die Zusammenziehung (Systole) der Kammerngeschieht nach allen Richtungen, so dafs sie nichtblos enger, sondern auch kürzer werden bei derErschlaffung (Diastole) der Kammern wird auch da-her die vorige Ausdehnung nach allen Richtungenwieder eingenommen. Die Zusammenziehung (Sy-stole) und Erschlaffung (oder Erweiterung, Diastole)der Vorkammern ist natürlich dadurch beschränk-ter, dafs sie mit dem einen Ende an die Kammernstofsen und mit dem andern in die Venen über-gehen.

Zu den Zusammenziehungen werden die Mus-kelfasern hier wie überall durch ihre Nerven ge-reizt, doch so, dafs der Antagonismus der Kammern