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2,2 (1828)
Entstehung
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wirken auch überall und müssen eine der von denaushauchenden Gefäfsen abgesetzten Flüssigkeitengleiche Masse wenigstens einsaugen, können aberviel mehr aufnehmen. Von dem Getränk wirdschon im Magen durch die Saugadern aufgenommen,und dasselbe geschieht auch gleich im Darm, dadas mehrste Getrunkene schnell in diesen über-geht. Die eigentlichen Nahrungsmittel, besondersdie vegetabilischen, erfordern eine längere Vorberei-tung, und vor ein Paar (24) Stunden, wird wohlkein Chylus gebildet. Dessen wird auch nach einergewöhnlichen Mahlzeit nicht viel seyn, vielleichtgewöhnlich nur ein Paar Unzen, während das Uebrigeblofses Serum ist. Der Harn der Getränks (urinapotus) ist wasserhell; diefs Wasser bedarf keiner gro-fsen Verarbeitung, wird leicht aus dem Magen und- Darmkanal aufgenommen, und da die neue Aufnahmedrängt, schnell ins Blut gebracht, und schnell in denNieren abgeschieden. Betrachten wir, dafs diesekleinen Organe in Harnruhrkranken dreifsig bisvierzig Pfund Harn in 24, Stunden absandern kön-nen, so wird es wohl nicht zu viel scheinen, dafsdie grofse Menge der einsaugenden Gefäfse des Nah-rungskanals das Wasser dazu aufnehmen kann. Mandarf ja nicht vergessen, dafs hier ein exaltirter, oderdurch Gewohnheit vermehrter Zustand der Thätig-keit vorhanden ist 5 , und dafs es dazu des Pfortader-systems nicht bedarf, das doch schon seine ange-wiesenen Geschäfte hat.