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shen, Und dieselben Phänomene, wie bei den Säugtliieren zubeobachten. Nie sieht man bei diesen irgend eine Vermischungder Venen und einsaugenden Gefäfse im Gekröse, und immeroder wenigstens in der allergröfsesten Regel findet man rothe»Blut in den Venen desselben. Binzeine Schriftsteller habenweifsliche Streifen im Blut der Gekrösvenen gesehen, alleinwenn diese auch aus Chylus bestanden, so folgt daraus nicht,dafs derselbe von diesen Venen eingesogen war. Ich habe ausden Koplgefafsen lebender, säugender Hund» beim Durchschnei-den der Diploe ein weifsliches Blut fliefsen sehen, von dem sichbald eine grofse Menge bläulich-weifser durchaus milchartigerFlüssigkeit trennte: denn der Chylus wird nicht immer so baldvon dem Blute bezwungen. Ich verweise hierüber auf Lower(de corde p. 242.) der oft im Blute Milch fand, wenn er das-selbe einige Stunden nach genossener Nahrung aus der Aderliefs; so wie auch Viridet (Traite du bon chyle. Paris 1735-12. p'- 2140 einen Fall erzählt, wo Jemand in einem Fieberan-fall ein Quart Milch trank, und sich in dem bald darauf ausder Ader gelassenen Blut eine Schicht Milch fand. Ploucquet(in Autenrieth’s Physiologie 2- B. S. 121.) sagt dafs derChylus zehn bis zwölf Stunden bedarf, um in rothes Blut ver-wandelt zu werden, und Autenrieth setzt hinzu: dafs maninnerhalb dieser Zeit häufig bei Thieren und zuweilen bei Men-schen, das Serum des herausgelassenen Bluts milchweifs ge-funden habe. Emmert (Reil’s Archiv. 8- S. 172 — 74-)möchte es nicht für Chylus halten, sondern eher als Zeichen ei-ner entzündliche ^Beschaffenheit, und der crusta sanguinis pleu-ritica analog. W. Hewson (vom Blute. Nürnb. 1780.S. HO — 120-) leitet es vom Fett her, und will Fettkügelchendarin gefunden haben, welches aber auch vielleicht Milch-oder Chyluskügelchen gewesen seyn können. Die Beobachtungan so jungen, säugenden Thieren, scheint mir für die Haupt-sache entscheidend. In einzelnen! Fällen mag aber wohl dieDeutung anders gegeben werden müssen.
Auf jene einfachen Beobachtungen in lebenden oder eben