zähne oder Hundszähne so vergrößert, dafs der ent-gegengesetzte Kiefer, um sie aufzunehmen, eine ei-gene Lücke für sie lassen mufs; noch stärker istdiefs bei den Raubthieren, und die grofsen Nage-zähne der Nager, so wie die Stofs- und Hauzähraeanderer Thiere erfordern wegen der grofsen Wur-zeln oder Kronen ebenfalls solche Lücken.
Sonst stehen unsere Zähne denen der Affen inder Form und Zahl sehr nahe, nur dafs sie gewöhn-lich einen Backenzahn mehr haben; doch, hat Som-mer ring auch bei einem Negerschedel (allein ge-wiß als eine seltene Anomalie, die sich z. B., beikeinem Negerschedel unsers Museums findet) sechsBackenzähne auf einer Seite gefunden. Bei demOrang-Utang sind nur vier Backenzähne, allein esist ein junges Thier, und auch bei unsern Kindernfehlt bis zum vierten oder fünften Jahre ebenfallsder fünfte Backenzahn, Vergl. Anm. 3.
Unsere Schneidezähne sind zu breit und meis-seiförmig, unsere Eckzähne zu klein, unsere Backen-zähne mit zu stumpfen Erhabenheiten der Kroneversehen, als dafs sie mit den Zähnen der blosfleischfressenden Thiere verglichen werden könnten.Wir vermöchten daher auch nicht so harte Dinge,wie sie, z. B. Knochen, zu zerbeifsen, noch mitden Backenzähnen Fleisch und Sehnen zu schneidenund zu zerreifsen.
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Noch viel mehr aber weichen unsere Zähnevon denen der blos von Vegetabilien lebendenThiere ab, und zwar nicht nur in der Form, son-