Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
29
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punculus Soll ebenfalls unter jenem Namen gehen, wie mirLiclitenstein sagt, wenigstens hält Cuvier (Regne Animal4* p- 25.) den Lumbricus edulis Pallas (Spicil. Zool. X. p. 10.Tab. I. Fig. 7-) für einen Sipunculus.

Bergius (a. a. O.) erwähnt der Actinia senilis, die häufigauf Amboina gegessen wird, und Marcel de Serres (Annalesdu Muse'e XII. p. 1970 erzählt dasselbe von Actinia rufa, sowie von der Velella,

So wie aber sehr viele unter den Insecten scharfe, bren-nende Säfte führen, so ist es auch mit manchen Zoophyten derFall, vor allen mit der Physalia (Descourtilz 1. p. 225.), auchmit mancherlei Medusen, auch vielleicht mit Actinien und As-cidien, und von ihnen leitet man gewöhnlich die zuweilen be-obachtete Schädlichkeit der Fische, Austern und Muscheln her.Descourtilz (2* p. 309-) spricht sehr bestimmt von dem gif-tigen Einflüsse der kleinen Seesterne auf die Muscheln. Derältere Förster (bei Bergi.us 8 .. 2590 sagt sogar dies geradezuvon den Muscheln ; diese leben aber im süfsen Wasser und dieMedusen in der See, so dafs ich ihr Zusammenkommen nichtbegreife.

Dafs der Genufs der Austern und Muscheln zuweilen nach-theilig, ja tödtlich werden kann, ist keinem Zweifel unterwor-fen. Vergl. P. H. G. Moeliring epistola, quae mytulorumquorundam venenum et ab eo natas papulas cuticulares illustratin Halleri Diss. pract. T. 3- p. 183 — 200. — An account oftwo cases of death from eating musseis by Burrows. Lond1815. t

Chamisso (a. a. O. S. 175-) sagt, dafs die Muschel, wel-che bei uns allgemein gegessen wird, auf Unalaschka einehöchstgefährliche Speise ist, zu welcher man sich nur in derNotli entschliefst, und worin öfters Menschen ihren Tod ge-funden haben. Mehrere interessante Fälle sind von Orfila ga-sammelt, der besonders zeigt, wie oft wegen besonderer Stim-mung eines Menschen, Ihm etwas nachtheilig wird, das ihmvorher unschädlich war, nach jener Zeit ihm aber immer unan-