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2,2 (1828)
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anfafste; und bei uns hält man noch immer die Kröten für gif-tig, die doch mit den Fröschen genug verspeiset werden.

Von einem Fisch Europa’s, dessen Fleisch für giftig gehal-ten würde, weifs ich kein anderes Beispiel, als das des Tetra-gonurus Cuvieri, dessen Genufs Äisso (Ichthyologie de Nicop. 349-) als schädlich angiebt, welches er davon herleitet, dafsjener Fisch von den so sehr scharfen Medusen lebe. Von denEiern der Barbe (Cyprinus Barbus) hat man dagegen seit altenZeiten den Genufs für schädlich gehalten, ja B. S. Nau (Na-turgeschichte der Fisch* von Mainz, das. 1787. 8* S. 49.) willdie nachtheilige Wirkung selbst erfahren haben, die Bloch läug-net. Auch in einer neueren Schrift (Frz. Xav. Mezler Ver-such einer medicinischen Topographie der Stadt Siegmaringen.Freiburg 1822- 8. S. 37.) wird gesagt, dafs die Eier der Barbengewöhnlich auf den Magen wie Gift wirkten.

Eben dahin gehört auch wohl, dafs Risso das Fleisch desschwängern Conger-Aals für schädlich hält, denn dieser Fischwird ja sonst so viel gegessen, und ist vielleicht von dem ge-wöhnlichen Aale gar nicht wesentlich verschieden.

Kolbe (Beschreibung des Vorgeb. d. g. H. S. 191.) erzählteinen Fall, wo Jemand Hach dem Genufs eines Tetrodon ge-storben seyn soll, jedoch ohne etwas näher anzugeben. Käm-pfer (Japan 1. S. 152-) sa£t, dafs der Tetrodon undulatus inIapan für sehr giftig gehalten und von Selbstmördern benutztwerde, um sich den Tod zu geben; sein Bedienter indessen,uer 6ich einer Krankheit wegen umbringen wollte, und sich vonjenem Fische mit Rufs (vom Strohdache) ein Gericht machte,starb nicht davon, sondern verlor dadurch seine Krankheit.Thunberg (Resa 3. p. 76-) erwähnt des Tetrodon hispidus,als eines in Japan vorkommenden Fisches, dessen Genufs nichtselten tödte. O s b e c k (Reise, Orig. S. 226- Uebers. S. 294-)berichtet sogar vom Tetrodon ocellatus, nach den ihm von ei-nem Chinesen gemachten Erzählungen, dafs wer davon äfse, inzwei Stunden stärbe, ja wie Os bock einen solchen Fisch inder Hand hatte, ermahnte ihn jener Chinese, sich sogleich die