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3. Die Entwickelung des Königs auf strategischem Gebiet.
Posten in den andern, von einem Lager in das andere herninwandern undherumdrehcn kann, und endlich zu rechter Zeit seinen Vorthcil ersieht, ihnübern Haufen zu werfen, alsdann verspürt man was die Kriegskunst ist . .,wie denn auch geschehen, daß zwei vortreffliche Generale ganze OaiupaA-nonin unterschiedlichen Llanoonvros piwsirt haben, und keiner den andern über-vortheilen konnte, welches ihnen großes Lob von den Kriegsvcrständigen ver-dient haben, von den IZnoranton oritisirt worden . . . "*)
Zn diesen „Ignoranten" gehörte nun Friedrich der Große allerdings,der stets auf den positiven Erfolg im Kriege rasch und entschlossen losging.Das eben stellt ihn über seine Zeit. Allein auch er und Niemand an seinerStelle würde unter den damaligen Verhältnissen vermocht haben, sich vomManövriren frei zu machen, das die Gelegenheit gab, die Schlacht zu finden,das die Möglichkeit bot, sich ihr zu entziehen. So ging er bereitwilligauf diese Art von Hülfsmittcln ein, die die Zeit ihren Feldherren darbot,Hülfsmittel, die nicht ohne Gefahr hätten verschmäht werden dürfen. Er machtsich mit der Manöverstrategie vertraut und sucht sie zu beherrschen, wenngleichbei ihm weit mehr und weit schärfer der stete Gedanke an die Schlacht imHintergründe steht.
Die betreffenden Ausführungen finden sich in den „Oönoral-I'riuoipis,«vielfach zerstreut, am schärfsten sind sie in dem Xl. und XVIII. Artikelzusammengefaßt, „von den 8trata.-;ün>s8 und Kricges-Listen" und „durchwelche Llouvomonts man den Feind odlig'irot, daß er seines Ortes der-gleichen nothwendig machen muß". Sie sind so bezeichnend für die damaligeKriegführung, daß sie zum größten Theile wiedergegeben werden müssen.Ueber die Kriegslisten heißt es: „Sic helfen also, daß man sein eigentlichesOossöin verbürget, und statt dessen dem Feinde kI1nsion68 machet, welche dasAnsehu geben, als ob man ganz eiitkoronto Absichten habe." Nun folgeneinige Beispiele: „Habt Ihr die Absicht, Euch von einer importantsn pmssaZoMeister zu machen, oder aber einen Fluß zu pa88ir6u, so müsset Ihr Euchvon solcher I'a33a.M, oder aber von den Ort, wo Ihr die Absicht habt zupa.33irvn, entfernen, um den Feind nach Eurer Seite zu ziehen, wann Ihralsdann alles zum voraus clmponirot, und einen iVInreli vor den FeindinormZirst habet, so wendet Ihr Euch ohnvermuthet nach den Orte wohinIhr eigentlich wollet, und macht Euch Meister von solchen. Wollet Ihr Euchmit dem Feinde schlagen, und es hat das Ansehen, als ob derselbe einLuANAsmont svitirsn wolle; So lasset Ihr aussprengen, daß Eure Lmmoosich geschwächet habe, oder stellet Euch an, als ob Ihr wegen des Feindestiwiäo wäret, so, wie wir dergleichen Rolle vor der Lntaillo bey bUsälwrA',zu spielen odliAi'rot waren; Ich ließ nemlich die Wege bessern, als ob Ichbey Annäherung des Printzen von Lothringen in 4 Oolonusu nach Lrssslaumarolliron wolte, Seine Eigenliebe kam Mir hierbei) zu statten, um ihn
*) Idee vom Kriege.