0. Märsche, Flnßnbergnnge.
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zuweilen könne inan ja von ihr abweichen, allein „dieses verstehet sich nur voneinem inarvli, wo der Feind nicht zu nahe ist..." Husaren hatten jedeeinzelne Kolonne in den Flanken zu begleiten, an allen Engen waren Offiziereaufgestellt, die die Truppen beim Durchschreiten zu beaufsichtigen und immerneu zu ordnen hatten.
Der König geht nun zu den „ kckuroüou, um einen Luoours ansich zu ziehen" über, d. h. Märschen getrennter Heerestheile, um sich zuvereinigen. Ist der Feind in der Nähe, so verlangt er das Aufsuchen schwie-rigen Geländes, um die Vereinigung ungestört bewerkstelligen zu können.
Kräftiger tritt das Bestreben, das Heer stets verwendnngsbereit zu halten,in den folgenden Abschnitten, zunächst dem „Bon pai-aHslon Alurollsu",hervor. Es waren dies die meisten Märsche im Angesichte eines feindlichenHeeres, an ihm entlang oder vorbei; sie konnten auch zur Schlacht führen.Diese Märsche gingen unter Benutzung von Kolonnenwegen oder überfreies Feld vor sich, stets wurde dabei treffenweise abgerückt, und dieEinhaltung der Ordnung sollte aufs Genaueste gehandhabt werden. Friedrichist ein großer Freund dieser Märsche. Jedes Treffen bildete eine Kolonne.„Auf solche Arth geschahen alle die Märsche, so wir von Drauoüou-stoiu bis nach Dollou-DrioädsrA- thaten, und geschahen selbige rechts. Ichziehe diese Disposition allen andern vor, indem, wenn Ich nur links- oderrechts- um machen lasse,*) die ^rmdo sodann on dutuillo stehet und solchesdie prowtosto Art ist, um sich zu kormiron. Ich würde Mich derselbenallezeit bedienen, wenn Ich die Wahl davon hätte, um den Feind zu attnczniron,und habe Ich die uvautago davon bey DriockborZ und bey 8oor, erfahren.Man muß nur bey solcher Art von Nuroü, darauf ^ttoutiou haben, daßman dem Feinde nicht die Diuutpuo biethe."
Die gewöhnliche herkömmliche Art, zur Schlacht anzurücken, nämlichder flügelweise Anmarsch in mehreren Kolonnen, giebt ihm Anlaß, dieErhaltung der Seitenabstände zwischen den Kolonnen sowie die Noth-wendigkeit für diese, auf gleicher Höhe zu bleiben, zu betonen. „DieMärsche so man thut um zu schlagen, erfordern viel DrrLouutious und einDonorul hat Ursache, sehr bedachtsam darunter zu gehen"; namentlich dieErkundung des Vorgeländes „von Distuuoo zu Dists-ueo" war wichtig. DieSchwerfälligkeit des flügelweisen Anmarsches bringt den König daher balddahin, dem tresfenweisen Parallelmarsch auch für die Annäherung aufsSchlachtfeld grundsätzlich den Vorzug zu geben.
„Wann die cko Drout**) an den Feind luarclüi'öt, so müssen
die Oolouuou nicht nur, sich nicht einander vorrücken, sondern auch, indem siesich dem Olurwp äo DutuiUo nähern, sich genugsam otouäirsu, damit dieMouppou, nicht mehr nicht weniger Dsiruiu haben, als wie sie oooupirvn
*) Der König meint die Bewegung, die wir heute mit „Einschwenken" bezeichnen.
**) D. h. flügelwcise auf der Grundlinie.