ö. Schlachtentaktik.
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weiter resistireu könnet, so müsset Ihr das 2te Treffen von der Inluiiterienehmen, und wenn Ihr ein Oelils in der Nähe habt, solches nach derDisposition AAimirsu, welche Ich in den ^rticnl von denen Uetiaiten,vorgeschrieben habe, auch dahin so viel Oanons als Ihr nnr immer könnetplaciren; Habt ihr kein nahe belegenes Delilch so retiliret solchenfals Euerelfteres Treffen durch die Intervallen des 2ten, und lasset es 300 Schrittvon dar wieder formtreu, samlet dasjenige an Euch, was von Eurer Oa-vallerie übrig geblieben, und wann Ihr sonsten wollet, so lormiret eintjnarrch um Eure Iletrsite zu proteZiren."
Die letzten Anweisungen gewähren ein anschauliches und belehrendes Bildvon den Hülfsmittelu, worüber die damalige Taktik gebot, um sich der zer-trümmernden Wirkung der Niederlage zu entziehen. Aber trotz alledemdrängt es den König, wenn irgend möglich, aufs Kräftigste zu verfolgen.Allerdings rang er sich in dieser Richtung keineswegs mit einem Male zu vollerKlarheit durch. In der „Instruction" von 1746 steht er, was die Ver-folgung betrifft, noch ganz und gar auf dem zeitgenössischen Boden, lieberdas Wesen der Schlacht sowie über ihre Wirkungen auf den Krieg ist ererst von 1746 ab völlig mit sich ins Reine gekommen, indem er beständigwuchs. Ein Vergleich dessen, was er 1746 und 1753 über die Verfolgungsagt, zeigt dies schlagend. In der „Instruction" hieß es: „Do la pour-suite et cle ce epryn lait upres la lmtaille: On poursuit l'ennemi
jusgu'au Premier 66ölch on lui tait tout le mal Hu'on peut, mais onne iloit pas so laisser tellement enivrer 6e sss succös igu'on en clevientimpruäent. 8i l'ennemi est dien loattu, taites quelgues mareües ü, sasuite et vous ASAnere^ un proäiAieux terrain, nmis cawper: tousoursen re^le, ne ne^liZe^ pas les principes äe ln prevo^ance et sacüeLgue souvent äes arm6es enkl6es <le leur succes out peräu pur ln s6-curitö le lruit äs lenr üdroisme...." Bald aber trägt den unablässigdenkenden König sein Genius zur Höhe weit kräftigeren Wollens empor. Inden „deneral-Drincipia", unter dem Titel: „Was man bey den Verfolgen
des Feindes zu observiren hat", äußert er sich:
„Wozu wird aber die Kunst zu siegen dienen, wenn man nicht vonseinen ^.vantaMs zu prokltiren weiß? Das Blut derer Soldaten gantzumsonst zu vergießen, wäre nichts anders, als sie unmenschlicher Weise zurSchlacht-Banck führen; Und in gewissen Fällen den Feind nicht verfolgen,um seine Furcht zu vergrößern, oder mehrere Gefangene zu machen, ist ingewisser Absicht nichts anders, als eine Sache, die nur allererst 6eci6iretworden, zur neuen Untersuchung zu bringen. Jndeß kan der Mangel dererVivres, oder auch die großen IfatiAueu, eine ^rm6e verhindern, die Ueber-
wundeneu zu verfolgen. Was die HatiAnes betrifft, da muß man, im
Fall selbige nicht excessive gewesen seynd, bey extraoräinaireu Tagen, auchextraorünmire Sachen thun; Wann der Sieg erhalten worden, so fordereIch, daß man ein Detaeüement von denen Regimentern mache, welche