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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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Im Allgemeinen und Taktik der einzelnen Waffen.

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ingleichen in unvermuteten Fällen von knrtzer rssolution seyn; Glaubtnur, daß es besser sey, eine üble rssolntion saßen, und solche auf derStelle sxaoutiran, als gar keine rosolution nehmen".'*) Aber auchvon Offizieren niederen Ranges, besonders von denen der Kavallerie,wird vollste Initiative nachdrücklichst verlangt. Das ist die rechte

Selbstthätigkeit, streng gefordert, geweckt durch die Scknvere der Ver-antwortung. Diese Selbstthätigkeit war ein wichtiger Bestandteil vonFriedrichs des Großen Manövrirkunst, über deren Wesen und Ziele er sichmit klaren Worten ausgedrückt hat:Ihr werdet aus allen denen Naximsn,so Ich in diesem Wercke festgesetzt, erfahren haben, worauf sich eigentlich dietüooris derer avolutionos gründe, welche Ich bei) Meinen tronppsn ein-geführet habe; der Zweck bei) diesen manosuvras ist, in allen Gelegenheitendie Zeit vor sich zu gewinnen und von solcher zu xroütiran, es sei) nun,um aus einen Lager zu rücken, oder um sich geschwinder als der Feind zul'orinirön, oder auch, um sich auf das geschwindeste und sonder aller eonlusion,in der oräinnirsn oder in der okliizukii Orära äa lmtaills zu setzen, oderauch, um hurtiger das torrnin zu gewinnen und eine nkkairs ge-schwinder zu äaoiäirsn als es bisher der Gebrauch gewesen, undendlich auch, um den Feind durch unsere lnrisnss crüoes von der (lavallsris,übern Haufen zu werfen, bei) deren implltnositch der ?o1ti-or> mit sntrai-nirst wird, so daß solcher sowvhl, als der brave Kerl, seinen Dienst ver-richten muß. ... Ich klatira Mich also, daß alle Oanarals so von derNotwendigkeit und von den Nutzen dieser ämaiplin Ueberzeugung habenwerden, ihre sllorts denen Meinigen beyfügen, auch darauf arbeiten werden,um unsere clisaixlin zu erhalten und zu psrkeotioinrön, und zwar diesesso wohl in Krieges- als in Friedens-Zeiten. Ich werde niemahlen vergessen,was VsAstius von denen Ikömsrn saget und gleichsam in einer Art von(mtousiaLms ausruffet, nemlich: Und endlich triumpüirts die Uömisoüsckisaiplin, über die großen Cörper derer Deutschen, über die Stärcke dererGallier, über die List und Verschlagenheit derer Griechen, über die großeAnzahl derer Lnrdnrgn, und unterwarsf sich den gantzen Erdboden, soweitselbiger bekannt war... . "**) Hier liegt das eigenste Zeugniß des Königsvor, daß er bewußt Neues schuf, um dauernd und wiederholt zu siegen ineiner Welt, wo die Schlachten jederzeit Wagnisse geblieben waren, derenAusgang angesichts der Gleichheit der beiderseitigen Heere durch nichts zubeeinflussen war als durch die unzähligen Zufällen unterworfene Führung amSchlachttage selbst! Der König sucht nach etwas Zuverlässigerem und glaubtes in einer Durchbildung seines Heeres gefunden zu haben, die über allesBekannte hinansging.

Nicht daß die Evolutionen, die Friedrich vorschwebten, seine Gefechts-N°lttvm,-nhcit

Von denen talonts, welche ein (tunsrn.1 haben muß.

**) G. P., von denen Unnovnvrss bey der ^ ein so. Vergl. Anhang Nr. U.