X. Im Allgemeinen und Taktik der einzelnen Waffen.
251
führung und in der Haltung der Truppen hervorrief, verlangt Friedrichdie Aufrechterhaltung der Ordnung unter allen Umständen und bis zumkörperlichen Zusammenstöße mit dem Gegner. „Dasjenige, wodurch Lu-tuillon gewonnen werden, ist, llor und in guter Ordnung an den Feindzu msiwliirizii und zu gleicher Zeit torruiu zu gewinnen."*) Obwohler überzeugt ist, daß seine Infanterie besser als jede andere „mit einemstarcken Antritt, ohne zu wanckcn, an den Feind murcliiroii wird," ob-wohl er sagt: „Wo wird man in der größesten Gefahr mehr crontönanesfinden?"**) so schärft er doch seinen Generalen die Aufrechterhaltung derOrdnung immer neu ein, weist sie an, darauf zu sehen, daß „die polotorwordentliche äistmucwn halten, das uliZiioiiioiit in währendem muroüiroiigenommen werde", und befiehlt, sollten die Truppen auseinandergekommensein, „solche erst wieder lorwirmi und alsdann mit der ganzen LriAu66 inOrdnung auf den Feind uvurwirou ;"***) denn .,uutunt i'68p66tulil6 czus36 ronä an Aonckrul pur Lau üuliiiotä uvuut puo sau urmoo galt miss6N 60Ilkl18ioi1, uiltuilt 86 rocillit-il ü 11611, LV66 toilto 3U 3616066 603 16Uioni6nt Z 116 lu 6onku8i'ou 86 1116 t 6uii3 868 troiip68.^f) Dieser letzteGedanke tritt erst 1755 in solcher Schärfe auf und ist ein neuerBeweis von dem stetigen Entwickelungsgange Friedrichs, obwohl dieserzuweilen zu Ergebnissen führte, die eine Abschwächung des früheren Dranges,zu vernichten, zu bedeuten scheinen. Die Wahrheit aber ist die, daß derKönig immer mehr verstand, seine Wünsche mit dem zu seiner Zeit Erreich-baren in Einklang zu bringen.
Ein weiteres Mittel, die vorzüglichen Eigenschaften der PreußischenTruppen bei einem Gefechte möglichst zur Wirkung zu bringen, war derenauf die größte Ordnung gegründete Bewegungsfähigkeit. Rasch undgenau sollten sie arbeiten, das verlangte der König, und sie thaten es 1745bereits in hohem Grade, Beweis dafür die Aeußerungen in der In8trii6tionvon 1746 über diesen Gegenstand: „Vons uiirox vn pur 66 gno ,j'ui611 066-181011 «16 clätuillor ll6 1u AU61'1'6, 1P16 1u prowptitii66 6ontridii6ll6U1I60UP Ull 8116663 6un8 163 MU1'6ll63 6t Llirtoilt <1uU8 168 llUtuillOL,«?68t poill'cpioi uotl'6 <irM66 68t cii86iplillck6 ci6 fu^ou gu'6ll6 UZitpllI8 vito 6 f 1 I 6 168 U 1 ltl' 68 , 66 lü 163 Nui 106 uvr 68 lgui 110118 IwlllioiltNuitr 68 66 110118 lornuzr 611 1111 6lin 6'o6il, 6 t 66 66 tt 6 vit0386 6 ui 18tont 168 Iiiaiivom6iit8 66 lu cuvulario, 6t (PIUII t 11 8011 orckrostst) ,j'ui 6111
orckro (pniio kuito. .. . 8N 88 saisissuut 8» arrivro ä'nn poste, oü il PN1886 88retiror 811 8ür8tv . . .". Ilach der Auffassung der Zeit wurde ein unentschiedenes Gefechtfür richtiger gehalten als das Durchfechten auf jede Gefahr hin.
G. P. XXil. A.
G. P. i. X.
E) Jnstr. f. d. K. M.
si p. v. kt., llv ia ponronito.
1"sj Unter „orckre" ist hier nicht „Ordnung", sondern „Taktik" zn verstehen; imtli. Jahrhundert deckten sich die beiden Begriffe vielfach.
Bewegnngö*fähiqkeit derTruppen.