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2. Die Entwickelung des Königs ans taktischem (Gebiet.
das Werk eines einzigen Mannes scv. Der größeste Thcil einer ^vmss be-stehet aus iuäoloutsu Venthen; wenn ein General selbigen nicht beständigauf den Hacken ist, so wird diese gantze so künstliche und vollkommene mnsläussich sehr geschwinde ästwnguirsu, und der General wird eine wohl äissipliuivts^.vwäs alsdenn nur allein in der lääs haben. Man muß sich also ange-wöhnen, unaufhörlich zu arbeiten, und diejenige, so solches thun, werden anseigener Erfahrung sehen, daß dieses nothwendig sey . . ."*) Auch das istganz neu für eine Zeit, in der die Werbeheere in den Friedensjahren viel-fach in den Garnisonen umherlungcrten, ohne eigentlich etwas Rechtes zuthun,**) wenn vom Nachtdienst und den alljährlichen Exerzirperiodcn abgesehenwird. „Ds viäs äss Mvuisous^, das in jener merkwürdigen Zeit des Rokokovon den Offizieren durch Vergnügungen und von den Mannschaften durch Be-trieb bürgerlicher Nebenbeschäftigungen ansgefüllt wurde, bestand nicht fürdas Preußische Heer, und die fortwährende Thätigkeit, worin der König seinHeer damals auch mitten im Frieden hielt, unterschied sich von dem Zustandderer seiner Nachbarn in auffallendster Weise. Trotzdem sind sich die leitendenKreise der Zeitgenossen über den Werth so angestrengter Friedcnsarbeit vorden großen Preußischen Siegen nicht klar geworden.***)
Noch 1751, in dem Gedichte äs ln tzmsrvs^, faßt er seine An-
sprüche auf diesem Gebiet in die Sätze zusammen:
„Avanti äs tvuitsv äs sss mutisi'ss sublimesII laut vous nrrstsr aux pvsmisvss maxiwss.
Dusssr:, saus sn vouA'iv, pur Iss äsrnisvs smplois;
Dursmsut sxsross äuus un tvuvuil penible,
Du t'usil msua^nut portsr 1s poiäs tsrribls . . .
I'ous Isrmss äuus vos ranZs, su silsuss immobiles,
D'osil klxä suv ls obsk, u sss orärss äoeilss . . .
^ims 2 äouo sss äätuils, ils ns sont pns saus Zloirs;
O'sst lü ls prsmisr pus (pui möus ü ln viotoirs!^
*) G. P. I. A.
**> Abgesehen von anderen Schriftstellern widmet Folard, I. 191 ff., diesem Gegen-stände ein ganzes Kapitel, worin er es lebhaft beklagt, daß man die Truppen währenddes Friedens nicht beschäftige, so daß bei Ausbruch eines Krieges Monate nöthigseien, um Truppen und Führer einzuschulen. Er verlangt daher mit Nachdruck ausge-dehnte Hebungen im Frieden und Einschränkung des üppigen, müßigen Lebens derOffiziere, die in Friedenszeiten schlechtweg nichts thäten, und fährt prophetisch fort:„uu otat gut aura snivi oxaotomeut Lotto motdocko ckolt uövossairomeut, 1a guorrovouaut, sudsuguvr oolui ckout los troupss uurout laugul «laus 1a mollo oislvotö «losgarulsous; ot u'sst-oo pas Io plus grauck bisu gus l'ou pulsso so prüouror guv ckoso mottro ou otat, uou soulomeut cko us pas oraiuckro, mais inömo ck'aoLablor sousunoml cko prlmoaborck? Also damals schon die Ueberzeugung, daß der Ausgang derFeldzüge zum großen Theil von den Anfangserfolgen abhnnge! Vergl. Anhang Nr. 0.
***) Vergl. Seite 243, Anmerkung*!.