spathsauren Kalk 4,10. Kohlensäuren Kalk 7,10.Phosphorsauren Talk 3,00. Natrum 1,34. Häute,Adern (?) und Wasser 3,56.
Amn 1- Das Verhältnifs der erdigen Theile ist wohl inden Zähnen sehr verschieden. Ich fand hei elnnaligen Versu-chen die Zähne des Meerschweins (Delphinus I’hocaena) unddie von fleischfressenden Thieren, so wie die menschlichen, vielleichter auflüslich, als die von wiederkäuenden. Bei dem Fort-gang der Auflösung des Schmelzes sieht man ihn wie einen Kalkzerstreut auf der Knochensubstanz liegen. In der Knochensub-stanz der Zähne von jüngeren Menschen und Thieren findetmau, dafs an den Stellen, wo die Kuochenstücke der Kronesich vereinigten, bei der Auflösung Spalten entstehen.
Anm. 2- In allen Knochen der Wirbelthiere findetsich die phosphorsaure Knochenerde vorherrschend, und diekohlensaure in geringerer Menge ; das Verhältnifs derselben aberund der Knorpelsubstanz ist bei ihnen sehr verschieden; so z. B.ist von dieser sehr viel bei den Fischen.
Davon weichen nach Hatcliett’s interessanten Versuchen
(Philos. Tr. 1799- P. 2. p. 315—334 1800. P- 2- p. 327 — 402.)die Knochen und Schalen der wirbellosen Thiere sehr ah,indem bei allen entweder die kohlensaure Kalkerde allein vorckommt oder doch vorherrscht. Die Krebse und Krabben habendie kohlensaure gegen die phosphorsaure Erde in gröfsererMenge; dasselbe gilt von den Seeigeln (Echinus); eben so vonAsterias papposa; allein bei Asterias rubens soll blos kohlensaureKalkerde gewesen seyn. Bei den Testaceen ist blos die letz-tere, allein in sehr verschiedenem Verhältnifs zu den weichenTlieilen, z. B. in einem sehr grofsen zu diesen bei den Por-zellanschnecken (Cvpraea), in einem sehr geringen bei vielenMuscheln, Landschnecken u. s. w. Das Os sepiae hat auchnur kohlensaure Kalkerde. Die Stämme der Zoophyten habengröfstentheils blos kohlensaure, zum Theil aber auch wenigphosphorsaure Kalkerde, und höchst verschieden ist wiederumbei ihnen das Verhältnifs der weichen zu den erdigen Theilen.