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Anra. Das Vcrhaltnifs des Wasserstoffs in den verschie-denen Thieren und deren Tlieilen, so wie in den Pflanzen, istunendlich abweichend und in den Ausströmungen sehr cliarac-terisiisch. Yergl. §. 138- Anm.
§. 137.
Der Stickstoff (Azoticum) wie die vorigen(Sauerstoff und Wasserstoff) für sicli nur in Gas-gestalt darstellbar, macht einen Bestandteil dermelirsten tierischen Theile aus. In der atmosphä-rischen Luft ist das Stickstoffgas im grbfsten Ver-hältnifs zum Sauerstoffgas (wie 79 zn 21), und bil-det den selbst unveränderlichen Leiter des aus jenerin den Lungen entweichenden, so wie des sich hierzu ihr gesellenden Stoffs. Wir erhalten den in un-sere Substanz übergehenden Stickstoff aus den Nah-rungsmitteln, und sein Ueberschufs wird vorzüglichdurch die Nieren ausgesondert.
Anm. Bei den Thieren ist im Ganzen ein viel gröfseresVerhältnifs des Stickstoffs zu den andern Stoffen, als bei denPflanzen, doch geht er ihnen keineswegs ab, und einige Fami-lien derselben wie die kreuzblmnigcn (auch Tropaeolum) unddie Pilze besitzen ihn selbst in gröfserer Menge.
§. 138.
Der Schwefel (Snlphur) ist im thierischenKörper in sehr geringer Menge; nie frei, sondernmit Natrum, Kali u. s, w. verbunden, und vorzüg-lich als Bestandtheil des Eiweifses vorhanden. Eskann sich auch Schwelwasserstoffgas im Darmkanalund in Geschwüren entwickeln.
Anra. 1- In der vortrefflichen Preisschrift des zu frühverstorbenen Seb. Just. Brugmans über den Hospitalbrand