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das uns dazu dienen könnte, eine Brücke zwischen den scheinbarunvereinbaren Weltstücken zu schlagen?
Die Einzelwissenschaften sind, wenn sie die Welt erforschen,gezwungen, die Gegenstände ihrer Erkenntnis als „Gegenstände“ imeigentlichen Sinn des Wortes zu behandeln, d. h. sie zu Objektenzu machen. Das gilt nicht nur für die Körperwissenschaften, diePsychologie und die historischen Disziplinen aller Art, die es mitrealen Gegenständen zu tun haben, sondern auch die unsinnlichen,nicht wahrnehmbaren, verstellbaren Gebilde können und müssenwir objektivierend untersuchen. Danach dürfen wir sagen, daßdie Zerstücklung der Welt, die wir in den Einzelwissenschaftenvornehmen müssen, mit ihrer Objektivierung verknüpft ist. Kannaber die Philosophie sich damit begnügen, daß sie alles von ihr er-forschte Sein zum „Gegen-stand“ in der eigentlichen Bedeutungdes Wortes macht? Schon bei den erkenntnistheoretischen Er-örterungen haben wir gesehen, daß bei allem Objektivieren für dieuniversale Betrachtung ein „Rest“ bleibt, der nicht objektivierbarist, weil wir immer ein Subjekt als irgendwie seiend voraus-setzen müssen, welches die Objektivierung vollzieht, und es istklar, daß dies Subjekt selber niemals als Objekt gedacht werdendarf.
Ist es darum der wissenschaftlichen Untersuchung überhauptentzogen? Gewiß, solange wir das Sein in objektivierbares körper-liches und seelisches auf teilen, bleibt für dies Subjekt in der Weltkein Platz, und auch unsere Erweiterung der Erfahrungswelt hilftuns in dieser Frage nicht weiter. Ist darum aber die Behand-lung des Subjekts als eines Subjekts überhaupt unmöglich?
Wir sind beim universalen Denken gezwungen, anzunehmen,daß es ein Subjekt „gibt“, für welches die Objekte erst zu Ob-jekten werden. Müssen wir daher nicht danach streben, auchvon diesem Subjekt einen ontologischen Begriff zu bilden, den wirals Begriff uns zwar ,,gegenüber“stellen wie alle Begriffe, der sichaber dadurch von den übrigen Begriffen unterscheidet, daß ernicht der eines Objekts wird, sondern der eines Subjekts bleibt?Gewiß ist diese Art der Begriffsbildung von der der Spezialwissen-schaften grundsätzlich verschieden. Aber sie tritt bei dem Versuch,das Weltganze mit Rücksicht auf alle seine Bestandteile uni-