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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
Entstehung
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für den konig und ruft gar begirlich z& dem konig, das seinkonigklich genad a das gericht aufsciiueb, b bis das" man säche,wie sich die ding d umb hertzog Ludbig anliessen, ob er stürboder genas; der gepet 0 ward der purgkgraf gewert von dem konig.5 Die redt, so hertzog Ludbig getan hett, begab sich

daraus, das hertzog Heinrich einem von Guntelfing, 1 einemfreien herren, hett ein geschlos, genant der Wolfstein, gelegena uf der Iser, eingeben; davon bekriegt er hertzog Ludbig umbschuld, die im hertzog Steffan was schuldig worden.

Und do nun hertzog Ludbig wider gesundt wardt, doertiueb sich gros krieg, rawb, prant und todschleg im Beirn-land zwischen der fursten mit namen hertzog Ernst, hertzogWilhalm, hertzog Heinrich, her- [Bl. 95"] tzog Johanns, desbischof von Aichstet, 2 und burgkgraf Friderich von Nürmberg:die all kriegten 3 wider den vorgedachten hertzog Ludbig und£ e wunnen im etlich geschlösser und stet an. f das kriegen undr awben wert etvvo vil jar, gi und ward darnach ein teil gericht,ei n teil angestellt 5 durch keiser Sigmund, dieselbig zeit konig.Darnach ving hertzog Ludbig an ziipawen h unser frawenKirchen zfi Ingolstat, und er vermeint daselbs ein spital zu-pften, darin sollten sein gewesen ta°vsendt armer menschen ; 6er fing auch' an zupawen vil köstlicher pew an geschlossern;"er verpracht er wenig gar.» . Der fürst überlegt die klöster und alle geistliche guter7 1 seinem lande gar swärlich mit Jägern und valcknern nache & französischen siten, das die prelaten nit erleiden mochten,Un d namen den fürsten für mit dem geistlichen gericht undPachten in in den pan, darinnen er sein lebtag beleih. 7

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35 * Georg von Gundelfingen /Arnpeck A S. 381; B S. 134).

Johann von Ecidcek.j^ . . Die hier genannten Gegner sind nur die wichtigsten der mituwig "Krieg führenden Stände; weitere sind genannt bei Eiezler, 111S. 263.^ 1 Vgl. Andreas S. 150 ff, 376 ff. Arnpeck A S. 382; B S. 135 ff.40 «■ -Lang S. 98 ff.; Eiezler, /// S. 250 ff.

j^ In dem Frieden, den König Sigmund am 2. Okt. 1422 xuRegens-

<*g verkündete. S. Eiezler, El S. 262 f. — Vgl. Andreas S. 376; Arn-Pe * Ä S. 383; B S. 135.

l^ b Die Stiftungsbriefe für das Ingolstädter Pfründenhaus vom Jahre45 ^ 4 u - 1438 bei Söltl, Fromme Stiftungen der Wittelsbaelier S. 48, 49.Vgl. Arnpeck A S. 383; B S. 136.

1 Eiezler, III S. 307. — Vgl. Arnpeck A S. 383; B S. 136.

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