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Darnach begab sich ein irrung zwischen des gemeltenhertzog Ludbig und herrzog Heinrichen z& Kostnitz in einemconcili bei konig Sigmund. 1 das begab sich also, a das einbischöf von Bassaw, der am geschlächt ein graf vonHochenlo 2 was, b het den konig und die andern f'ursten all ^geladen zu tisch. und do hertzog Heinrich einging,do beschrei in hertzog Ludbig ofenlich vor dorn konig füreinen c rawber und sprach, er hielt die auf, die in und seinland und lewt d täglich rawbten wider gott und recht, darzuantwort hertzog Heinrich nit mer, e dann das er sprach: „herr, 10der konig, ir hört die unpillichen wort wol!" und ging domitaus durch [Bl. U4 a j die Stuben hin heim in sein herberg undlegt sich heimlich an und lies im satelen bei acht pferdtenund nam zu im etlich ritter und knecht. und als das malein endt hett, reit hertzog Ludbig allein her f nach seiner ge- I 5wonheit und wollt nicht warten auf sein hofgesindt, undliefen etlich edelknaben mit im. also rant hertzog Heinrichüber in und was begierig sein swert in hertzog Ludbig zu-stechen, und als er im das swert ansetzt und 8 auch ein teilin in stach, brach h im hertzog Ludbig mit seiner sterck das 20swert aus der handt; und dieweil stachen und schlugen dieandern diener hertzog Heinrichs' den fürsten durch dashawpt und gar von dem ros und ranten domit aus durch diestat und westen nicht anders, dann hertzog Ludbig sollt vonden schlegen und stichen sterben. 3 2
Von dem handl k ward ein grosser auflauf in der stat, undkonig Sigmund rückt heraus in das veldt und all fürsten und diegantz sambung mit [Bl. 94 b ] im und schuf do mit einem grafen vonSwartzburg, das er Herzog Hainrich 1 [nach] eilen must. und derkonig sas do nider zu gericht mit den dewtzschen fürsten über 3hertzog Heinrich™ und was" im willen den abzurufen vonseinem land. do kniet burgkgraf Friderich von Nürmberg
a das macht sich also EW. b nach „was" in der Handschr.^ diedie Konstruktion störenden Worte „der bischof", die wir gestrichen. ° oin jj? 05aus W statt seinen in J. d und leut fehlt II W. c mer fehlt <*•* daher H. i und fehlt H W. h bracht H W. « Heinrichs aus B wstatt Heinrich in J. k von diser handlung wegen II. ' hertzog
Hainrich (fehlend H W) von Ebrans Hand %ur Einschaltung an denRand geschrieben. m mit den teutschen fürsten zu gericht über b. qHeinrichen II W. n und was fehlt H, was W.
1 S. xum Ganzen Kiezler, III S. 236 ff.
2 Georg von Ilolienlohe. ,
3 Vgl. Andreas S. 150; die Augsburger Chron. in St.-Chron- '*■'S. 118; Arnpeck A S. 377, 380; B S. 133. — 8. Lang S. 88; Kiezler,III S'. 238.