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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
Entstehung
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Darnach über vil jar begab sich ein krieg [Bl. 95 b ]zwischen des fürsten und seines suns, der auch genant wasLudbig, der pucklot hertzog. der sun drang den vattern vonvil stetten und gesehlössern; er nam a die ein und besas diewider seinem vatter. darnach belegt er den vattern in der»stat Newnburg b mit hilf seines swagers, marggraf Albrecht vonBrandenburg und burgkgraf zu Nürmberg, und lag 0 davor1« wochen und gewang die stat mit stürm und fing darinseinen vatter. *

Darnach kurtzlich d starb der jung fürst, und sein swager, 10marggraf Albrecht, kam e eilend und fürt den alten fiirsten hin,heim gein Fianckhen. f 2 der marggraf hielt vil redt undteiding mit dem alten fürsten, auf meinung, das er im solltwider geben und bezalen, was er seinem sun hiet gelihenund mit im dargelegt, der herr wolt davon nimandt keinerredt stat thun, h also namb in der marggraf eins tags fuergar mit ernstlicher redt und sprach: „ir müst mir gelt geben,oder ir müst in meiner gewalt sterben." der fürst sprach '•„nim ein swert in dein handt und stich das in mich undsprich, ich will gelt von [Bl. 96 a j euch haben, als oft wil ich 2sprechen, ich wil dir nichtz geben als' lang, bis mir die seelausgeet, wann du hast weder recht noch gelimpf zu meinemleib oder gut." k

Und do der alt fürst etlich zeit in des marggrafengwalt gewesen was, understund sich herzog Heinrich und* 0hielt vil tag und teiding mit dem margkgrafen,' und wardberedt durch ir beider teil rate, das in hertzog Heinrichledig macht von dem margkgrafen umb 32,000 guidein JB 1 *wissen hertzog Ludbigs landschaft. und do in hertzog Heinricnledig macht und in das Beirnland pracht, ervordert er an lDdie gemelten summa guidein, das er im die wider gab, sowolt er in füren lassen, in weihe stat er begert. do antwurim hertzog Ludbig, er hiet in umb nichte™ gebeten, er w oi

a und nam KW. b Neuburg (Neuwurg) II W. c er lag &• ^* kurtzlich fehlt K W. e kam fehlt W. f Nach Franckhen "

II W die Worte: und het im willen, er wolt in schätzen. g re j^und fehlt K W. >' kain redt stat thun n, niemand red stat thun '1 als fehlt W. k und gut H W. 1 mit dem marggrafen umb zw«unddreissigtausend guldin (W: 32 guldin) mit wissen hertzog kudwS 4.0landschaft. und da in hertzog Heinrich ledig macht von dem marggr* 1etc. EW. m nichts II W.

1 S. %wm Oanxen Riezler, III 8. 335 ff. Vgl. Arnpeck Ä S. 389,B S. 139. — Ludicig ergab sich am 4. Sept. 1443. ^

2 Ludioig wurde nach dem Tode seines Sohnes von dem Markgral ^nach Cadolxburg, datin nach Ansbach verbracht.