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alles heim gein Beim; etlich sprechen, das die königin auch imwillen gewesen sei, a heraus mit irm bruder zuziehen. 1 in demwardt hertzog Ludbig gefangen und in ein herte vancknusgelegt, also das sich sein diener versahen, er würdt nit lebentig5 aus der vancknus kumen. do beruft ein mächtiger bürger zuParis das gemein volck der stat vil zusamen und sprachunder andern Worten, das war nit zimlich, das der fürst vonBeim also b gefangen sollt ligen. es war auch der krön zuFranckreich ein grosse schmacheit, dann der fürst ist arm und
10 ist darumb gein Franckreich 0 getzogen, das er gut well ver-dienen umb den konig und königin; d dann das er reiche gab[Bl. 93"] hiet genomen von dem konig und der königin, seinerswester, domit hiet er den tod nicht verschuldt. e und mitsolhen worten ward das ganz gemein volck der stat Paris
^webegt, das sie hertzog Ludbig gantz ledig Hessen on all urfehd. 2
*Hertzog Ludbig beklagt sich eins tags vor dem konig f ,
als wie sein vatter, hertzog Steffan, gross überteilt war worden
von hertzog Friderich ;i , und bat den konig, das er im zubilf
kam wider sein vettern, die fürsten von Beim, der konig was
^0 willig und sagt im zw zühelfen mit 10000 mannen auf seinkostung. darnach bat er den konig, das er überschlaben lies,w as 10 000 man gereissig zwei oder drei jar gestünden mitSold und lifrung zu taglichem krig; des ward auf sein begerne m ansehlag gemacht, das macht ein gar grosse summa guidein.0 darnach bat er den konig, das er im zuhilf kam mit dem gut,s o well er herforn in dewtzscben landen, krieglewt bestellenu ud sich understen, sein vätterlich erb einzupringen. mit dema nschlag bracht er ein gross (Bl. 93 b ] gut von dem konig. g *
0 Do nun hertzog Ludbig heim kam in sein land gein h
Beirn, do lebt er im anfanck' gar kostlich und hett bei 600pferdten an seinem hof, darunder warn vil guter grafen, herren,ritter und knecht.
Sein vatter, hertzog Steffan, hett vil schuld gemacht, diew °lt er nichtbezalen; darumben wurden die ritter und knecht von^Waben, Francken und auch etlich von Beim mit im kriegen. 4
e a sei gewesen W. b also fehlt W. c in Fr. H. d die kinigin H W.
verdient H W. f Am Fände von Ebrans Hand zur Einschaltung nach
in U Ät 0rtcn » vor dem konig" : mit klveger listigkait, die tzei vnd der kunig
40f;; gasten mach bas. e Der ganxe Absatz, fehlt H W. h gein
leiilt H W. i i m anfanck fehlt H W.
1 Ä hiezu Riezler, III S. 222.
2 Er kam am 20. Mai 1413 in Gefangenschaft und wurde darausn 4. August befreit, was er dem Herzog von Guienne zu danken hatte.
45 Bei der Teilung im Jahre 1392.
4 S. ßiezler, /// 8. 220 f.
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