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Kcllcrmann ist nun hier, der wird mich nochhinüber beten. Mein Büchlein von der Liebeist nun fertig, das habe ich noch recht mitLiebe geschrieben. Ich ginge nun gern; aberfreilich, wenn Gott mich noch hier lassen will,so ist es auch gut." Auf sein sehnliches Verlan-gen empfing er nun die h. Wegzehrung. Mama,und die meisten aus uns waren zugegen. — Baldnach der heil. Communion betete Kellerman ihmdas Gebet: snims Ldrisci vor, für welches ereine besondere Vorliebe hatte. Er betete jedesWort mit tiefer Rührung nach.
Den von Kellermann gesprochenen Christen-gruß erwiederte er mit bewegter Stimme, undgehaltenen, erhobenen Händen: In Ewigkeit,in Ewigkeit, in Ewigkeit! Mit besondererZärtlichkeit rief er nun Mama zu sich. MeineSophie! und drückte sie an sein Herz.
Nun fühlte er sich wohler, das Erbrechenhörte auf; er sagte: „Vor großen Schmerzenfürchte ich mich, aber wenn Gott sie mir schickt,so ist cs auch gut." Er war über allen Ausdruckruhig, heiter und liebevoll. Julia und Bern-hard schickte er zu Bette. Julia kam nach einerhalben Stunde wieder. „Liebes Kind! du hat-