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Von der Liebe»
sichert, daher uns demütig in unsrer Hofnungerhält, so bewahret sie uns vor jedem eitlenDünkel der Eigenliebe, welche mehr als irgendein Feind der Liebe zu Gott entgegen wirket,und uns der Erreichung unsrer ewigen Bestim-mung, der seligen Vereinigung mit Ihm, un-fähig macht.
XIII.
i. ^o wie die ewige Erbarmung, in allengöttlichen Anstalten und Gnadenmitteln der Re-ligion, keinen andern Zweck hat, als uns, diewir durch die Sünde Gott entfremdet worden,wieder zurückzuführcn zu Ihm; so hat sie auchvorzüglich das Gebet geordnet, und, durch die-ses, der vcrsunknen Menschheit gleichsam einenArm des Geistes gegeben, mit welchem sie nachIhr emporlangen, Gnaden von Ihr erlangenkann.
2. Vom Staube der Erde zum Ewigen, Un-sichtbaren sich zu erheben, würde den ersten Men-schen nie in den Sinn gekommen seyn, wenn sie,wie einige Weltweisen wollen , gleiche Natur mituns gehabt, und vom Schöpfer gleich nach der