Zugabe I.
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„der bleibet in Mir und Ich inihnnc. Joh. 6 ,„55 — 57 ." — Darauf die Einsetzung des heil,Abendmahls. Mit lebendigem Glauben, innig-ster Andacht, kindlichster Demuth hörte Papa dieseStellen der h. Schrift an.
Itzt mußte Mama gerufen, es mußte ihr al-les gesagt werden. Ermattet von Sorge undKopfweh schlief sie fest. — Welches Erwachen wardas ihre! — Denn von naher dringender Ge-fahr hatte sie gar keinen Gedanken gehabt, undnun sah sie den Abgrund ihres irdischenGlückes offen vor sich stehen. Doch faßte siesich bald, — sie konnte ja noch bei ihm seyn.— Sie stand auf; auch Marie Therese, undbeide gingen zu ihm.
Wir knieeten um des Geliebten Bett. MeinGott! welche Ruhe, welche Freudigkeit war inseinem Blicke, war über sein ganzes Wesen aus-gegossen! Es wäre unmöglich gewesen zu mur-ren. „Kinderchen! laßt es euch wohl seyn,mir ist ganz wohl! seht, Kinder! ich habeeine schöne Zeit gelebt: 70 Jahr, was wolltihr mehr? Gott weiß, wie ich an der Mamaund an euch hange, aber doch gehe ich nungern. Gott hat alles so freundlich gefügt.