Von der Liebe.
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der Gottes laufen keine Gefahr sich zu tauschen,so lang' ihr Glaube sich lebendig erweiset in gu-ten Werken und in Vermeidung der Sünde; solang' ihre Liebe zu Gott sich kräftig erweiset inwahrer Liebe zum Nächsten, und so lange dieDemut sie lehrt, daß wir „ohne den Sohn Got-„tes nichts vermögen." Dann „bleiben sie in„Ihm und Er in ihnen; Er ist dann der Wein-> „stock, sie sind die Reben, und der Weingärt-„ner ist Sein Vater." '
XV.
1. Ä)er im kalten Winter frühe Morgens einFeuer im Kamin anzündet, der wird sich derwohlthätigcn Wärme nicht lang erfreuen, wenner nicht auch das Feuer unterhält. So handelngleichwohl viele Christen. Sie halten ihr Mor-gengcbet, und einige, deren Zahl doch schonklein ist, suchen auch in der stillen Betrachtungdes innern Gebets sich vor Gott zu sammlen,und gehen täglich in das Haus des HErrn. Siesuchen sich vor Gottes Angesicht zu sammlen,fassen auch wohl manchen guten Entschluß.
2. Aber wie bald verflüchtigen sich ihre gu-