Von der Liebe.
erschwert er sich die Busse je mehr und mehr.Darum beschwör' ich vor allen die Jugend, beyihrem Heile! bey den Erbarmungcn Gottes inJesu Christo! bey der ärmlichen Krippe des Sohrnes Gottes! bey Seinem mühseligen und gna-denreichen Wandel auf Erden! bey Seinem Tordeskampfe in Gethsemane! bey Seinem Kreuze,wo Er büßte für unsre Sinnlichkeit und für un-fern Stolz! bey Seiner Auferstehung und beySeiner Himmelfahrt! bey Seiner Zukunft zumGerichte! bey dem früher» Gerichte, vor wel-ches jeder von uns dereinst, ja bald, vielleichtheute noch, gestellet wird! Ich beschwöre sieIhm zu huldigen, nicht der Welt.' Auf SeineWorte zu achten, nicht auf die Lehre Seinerund ihrer Feindin, der Welt! „Liebet nicht die„Welt", so schreibt der Jünger den Jesus liebte,„liebet nicht die Welt, noch was in der Welt„ist! So Jemand die Welt liebt, ist die Liebe„des Vaters nicht in ihm. Denn alles was in„der Welt ist, die Begierde des Fleisches, und„die Begierde der Augen, und die Hoffart des„Lebens, das ist nicht von dem Vater, sondern„von der Welt. Und die Welt vergehet mit ihr„rer Lust; wer aber den Willen Gottes thut,l„der bleibet in Ewigkeit!