pfen haben, Feinde welche allzumal Kinder dermißverstandnen Selbstliebe, bas heißt der Eigen-liebe sind, einer der gefährlichsten die falscheScham ist, so sagt unser Heiland, unmittelbarnach Seinen zulczt angeführten Worten: „Wer,,sich aber Mein und Meiner Worte schämet,
„dessen wird der Sohn des Menschen Sich schä-„men, wann Er kommen wirb in Seiner Herr-lichkeit, und Seines Vaters, und der heiligen r»k. vim,„Engels
45. Ich weiß nicht ob irgend Ein Laster soviele Seelen dahin ins Verderben raffe, als diefalsche Scham! Wer um den Beyfall der Weltbulet, wer Lob und Tadel der Welt mehr achtetals das Wohlgefallen und das Mißfallen Gottes,dessen böser Zustand wird arger von Tag' zuTage. Die Gesinnung der Welt ist dem WillenGottes gerade entgegen. Der Sohn Gottes ^nennt den Teufel den „Fürsten der Welt." Wer xiin, zo!'den Lehren und Gesinnungen der Welt huldiget,der entsagt dem mit Gott in der heiligen Taufegcschloßncn Bunde, er verscherzt sein Heil, thö-richter und frcvlender als Esau, der seine Erst-geburt für ein Gemüse verkaufte, verscherzet ersein ewiges Heil! Immer mehr abstcrbend demGuten, im kalten Hauche des Geistes der Welt,