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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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264
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264 Von der Liebe.

durch den bösen Willen sind die bösen Engel un-selig und böse.

42. Ich habe schon anderswo, in diesemBüchlein, von dieser täglichen Abtödtting unserseignen Willens, den wir immer dem Willen Got-tes aufopfern müssen gesprochen, und an dieWorte unsers Heilandes erinnert, die Er nichtetwa nur zu den Aposteln, sondern, wie derEvangelist ausdrücklich bemerkt, zu allen sag-te:Will jemand Mir Nachfolgen, der verleugnesich selbst, und nehme sein Kreuz auf sich tag-,-iich, und folge Mir nach." Offenbar ist hiernicht vom Märtyrcrtode die Rede, denn zu die-sem werden nicht alle, vielmehr in Vergleichungmit andern Gläubigen, wenige berufen, sondernvom Absterben des Willens. Dieses Abstcrbcnmeint also unser Heiland, wenn Er unmittelbardarauf hinzufügt:Denn wer sein Leben erhal-ten will, der wird es verlieren; wer aber seinLeben verliert um Meinetwillen, der wird eserhalten. Denn was hilft es dem Menschen,,ob er die ganze Welt gewinnet, und verliert-»4,--sich selbst, oder Schaden leidet an sich selbst?^

4Z. Da unter den Feinden welche wir aufdieser Nachfolge des Sohnes Gottes zu bekäm-