Von der Liebe.
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weil uns vor den Dornen grauet, und es grauetuns vor ihnen, weil es uns am lebendigen Glau*den fehlt; wir solten daher immer mit den Ap>?
steln beten: „HErr, starke uns den Glauben!"
Denn ohne Leiden gelangen wir nicht zur Selig-keit ! Paulus und Barnabas gingen umher/
,,stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten„sie, daß sie im Glauben blieben", und erin-, nerten sie, „daß wir durch viele Drangsale müft„sen in das Reich Gottes eingehen." In seinemBriefe an die Römer lehret uns Paulus, daßLeiden eine Bedingung der Seligkeit sey. „Sind„wir nun", sagt er, „Kinder, so sind wir auch„Erben, nemlich Gottes Erben und Miterben„Christi, so wir anders mit Ihm leiden/
„auf daß wir auch verherrlichet werden mit Ihm." vm»
41. Je mehr der feigen, durch die Sündegeschwächten Natur, vor dieser Lehre grauenmag, desto mehr bedürfen wir daß sie uns ein»gcschärfet werde. Wir müssen unserm eignenWillen absterben, denn nur durch ihn wurdenwir Feinde Gottes. Unser ganzes Verderbenliegt nur in ihm. Nur durch den Willen sindwir was wir sind. Er ist die Hauptkraft imMenschen und im Engel. Durch den gutenWillen sind die guten Engel selig und heilig;