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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Von der Liebe.

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so bleibt ihm wohl auch nun. Der hohen Ent-zückung glühender Liebe folgen oft süsse Stundensanfter Freuden, holder, namenloser Ruhe.Diese findet er in der Betrachtung der heiligenMenschheit Jesu; Seiner Krippe, Seines heili-gen Wandels, Seiner Leiden am Oelberg undam Kreuze, Seiner Auferstehung. Dann „drin-„get ihn die Liebe Christi . . . nicht ihm selbst„zu leben, sondern Dem Der für ihn gestorbenV. „und auferstanden ist." Der im Herzen Sichihm offenbaret. Er spricht dann, mit der Brautim Gesang der Gesäuge: „Mein Freund ist meinHoh«ciedvi,„und ich bin Sein." In dem Innersten seinesInnern ist er nicht allein. Er „ist ja ein Leim>>Kor.iil. „pel Gottes in dem der Geist Gottes wohnet",„der Vater und der Sohn haben Wohnung bey2°^m-,,ihm genommen"; „was er lebet im Fleische,„das lebet nun nicht er, sondern Christus lebet„in ihm; denn was er izt lebet im Fleische, das„lebet er in dem Glauben des Sohnes Gottes,„Der ihn geliebet, Der Sich Selbst für ihn«-a. n. „dargegeben hat." Er ist „ein Rebe am ächten„Weinstock, an Jesu Christo, in Dem er bleibet„so wie Jesus Christus in ihm, und er bringet„viel Frucht", denn er weiß, oder vielmehrweil er weiß, daß „er ohne Jesum Christum?oh.xv.r.s.„nichts vermag"; und er ist selig in dem