weil „der natürliche Mensch nichts vernimmt von„dem was des Geistes Gottes ist, es ist ihm„eine Thorheit, und er kann es nicht erkennen,
„weil es auf geistliche Weise muß beurtheilt'Kor.ir., 4 -„werden."
27. Wer auf die Stimme des Sohnes Got-tes hört, und Ihm nachwandelt, dem wird dieseNachfolge immer leichter. Er bedarf nicht, wiedie Weltlinge wähnen, mit ängstlicher Furcht auf' dem Lebenswege zu gehn. Ein Wandrer derauf dem rechten Wege gehet, sießt sich nicht beyjedem Schritte bang um^ der Steuermann fürch-tet nicht zu irren wenn er nach der Richtunglenkt, die der Kompaß angibt; so wandelt derPilger Gottes, in Vertrauen auf Seine Gnade,mit Vorsicht, aber auch mit Freudigkeit, nieden Weg lang aus den Augen lassend, aber öfterempvrschauend zu Gott; denn er spricht mit demköniglichen Sänger: „Der HErr ist mein Licht„und mein Heil, wen soll ich fürchten? Der„HErr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollPs-xxvr,„ich zittern?"
2g. Die eitlen Bestrebungen des Weltlingsbeschäftigen die Seele mehrentheils mühseliger,als die gewissenhafte Wachsamkeit des Christen,