i. Kor. X,L2, SL-
Matth-XXVI, 41.
Mark, xm,I7-
224 Bon der Liebe.
stoß zu geben/ selbst durch an sich erlaubte, abernicht von der Pflicht uns vorgeschriebene Hand-lungen.
14. Daß der Apostel in der oben angeführ-ten Stelle auf diese Pflicht gegen den NächstenRücksicht nahm, ist offenbar, denn er sezt hinzu :„Gebet weder den Juden Anstoß noch den Grie-„chcn, noch auch der Gemeine Gottes, gleichwie„auch ich in allen Dingen mich allen gefällig zu„machen strebe, und nicht suche meinen Nutzen,„sondern den Nutzen vieler, auf daß sie gerettet„werden."
iZ. Liebe zu Gott und Liebe zum Nächstenmüssen uns immer die Richtschnur ziehen beyallem unfern Thun und Lassen.
16. Nach dieser Richtschnur zu wandeln,vor Gott zu wandeln, bedürfen wir gros-ser Wachsamkeit. Unser Heiland sprach zu Sei-nen Jüngern: „Wachet und betet, auf daß ihr„nicht in Versuchung fallet." Und. anderswo:„Was Ich euch sage, das sag' Ich allen:„wachet!"
17. Zu dieser geistlichen Wachsamkeit zu ge-