langen, sollen das Gebet und die innere Betrach-tung uns beförderlich seyn.
ig. Sehr schön schreibt der große und lie-benswürdige Fenelon an seinen würdigen könig-lichen Zögling, den Herzog von Bourgvgne, denGott früh hinwegnahm, vielleicht weil sein Volkeines solchen Königes nicht werth war :
19. „Um Gottes willen, lassen Sie bas in-nere Gebet Ihr Herz nähren, wie die Speise„Ihren Leib! Das zu bestimmten Stunden ge-„haltne innere Gebet werde für Sie eine Quelle„der Vergegenwärtigung Gottes, wahrend des„Tages ; und die oft am Tage wiederholte Ver-„gegenwärtigung Gottes scy eine Erneuerung„des inneren Gebets. Dieser kurze und liebe-volle Hinblick auf Gott erfrischt den ganzen„Menschen, stillt seine Leidenschaften, führt mit„sich Licht und Rath .für eintretende wichtige„Fälle, unterwirft sich nach und nach den gan-.„zen Menschen, und macht daß man seine Seele„in Geduld besitze, oder vielmehr, daß man sie„von Gott besitzen lasse. Erneuet euch im„Geiste eures Gemüts!"
so. Der Sohn Gottes ward auch darum
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