Von der Liebe.
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10. Daher nicht nur unsre unmittelbar sichauf Seinen Dienst beziehenden Handlungen, son-dern unser ganzes Leben Gottesdienst seyn muß,weil wir alles was wir thun oder was wir las-sen , thun oder lassen sollen mit Rücksicht aufIhn, Seinetwegen. Also schreibt der ApostelPaulus an seine Korinrhicr: „Es sey daß ihr„esset oder trinket, oder was ihr thut, so thut
„es alles zu Gottes Ehre." i-Kor.x,L,.
11. In zwiefacher Beziehung können wir thunwas wir thun zu Gottes Ehre; in Beziehungauf uns selbst, und in Beziehung auf den Näch-sten, aber immer um Gottes willen.
12. In Beziehung auf uns selbst, wenn wirbey dem was wir thun oder lassen, streben Ihmwohlgefällig zu handeln; wenn wir aufrichtigbeten: „Lehre mich thun nach Deinem Wohlge-fallen, .denn Du bist mein Gort, Dein guter
„Geist führe mich auf ebener Bahn"; und un- Lxxxxn,scr ganzes Bestreben von dem Wunsche des gött-lichen Wohlgefallens beleben lassen.
iz. JnBeziehung aufunsernNächsten, wennWir, aus Liebe zu ihm, welche gegründet ist aufLiebe zu Gott, gewissenhaft vermeiden ihm An-