Von der Liebe.
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das Verlangen der beyden Jünger, die Ihn zwarnicht für Den Der Er war erkannten, aber Ihnliebten weil Er von Ihm mit ihnen sprach, destolebhafter werden möchte. So scheint Er manch- ^ 2^""'mal liebenden Seelen Sich ihnen entziehen zuwollen. Dann senket sich ihre Sonne, dannfürchten sie umnachtet zu werden, dann rufen siemit jenen Jüngern: „Bleibe bey uns, denn es„will Abend werden, und der Tag hat sich ge- - »s-„neiget!"
so. Heilige Seelen haben oft Jahre langder Empfindung Seiner,Näh' entbehren müssen,aber desto kräftiger wirkte Seine verborgne Gnadeauf ihren Glauben, auf die Treue ihrer Liebe,auf die Beharrlichkeit ihrer Hofnung, und aufden Wachsthum ihrer Demut. Sie sahen Ihnnicht, weil Er in ihnen war. Er kräftigte sie;und indem sie sich Seines Zuspruchs für unwür-dig hielten, — wie denn auch die Heiligen, anund für sich, Seines Zuspruchs nicht würdigsind — walteten sie mit unerschüttertcr Stand-haftigkeit Ihm nach auch im Dunklen, bis sieIhn fanden „Den ihre Seele liebte", bis „Er„sic küssete mit dem Kusse Seines Mundes." -
LZ. Aber auch zur Züchtigung entzieht Er
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