Von der Liebe.
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Sich manchmal denen, die durch Süsse des Lab-sals sicher zu werden beginnen, oder Gnaden alsein Eigenthum aNschen, und auf ihnen beruhenwollen, die ihnen nur verliehen wurden.
24. Es wäre ein grosser und gefährlicherZrrthum, wenn Seelen solche Gnaden die ihnenals Mittel verliehen werden, zur höchsten Gnade,der Vereinigung mit Gott, zu gelangen, fürdiese höchste Gnaoe selbst hielten. So wenigwie der Thau des Himmels welcher die Pflanzetränket, ihre Frucht ist, deren Gedeihen er be-fördern soll, so wenig sind angenehme Empfin-dungen der Nähe Gottes das Höchste was Eruns bestimmt. Im wohlthätigen Lichte SeinerHeimsuchung blühen fromme Seelen, aber dieDlüthe wird fallen, und der Baum wird zu trau-ren scheinen, wenn er die noch unscheinbare Fruchtansezt.
25. Das Eine Nothwendige ist das Behar-ren im Glauben, in der Liebe, in der Hofnung,und in der Demut, ohne welche sich Glaube,Lieb' und Hofnung verflüchtigen eh die Seeledeß inne wird.
r6. Täuschung ist gefährlich! Aber die Kin-