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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
Entstehung
Seite
215
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Don der Liebe. »rg

lczten Athcmznge huldigte, aber nicht wenigelassen sich noch durch ihre Schriften verleiten,und andre verwechseln die eingebildeten und nich-tigen Träume dieser Schwärmerin mit dem washeilige Seelen im innern Gebet erfuhren, zuwelchem die Kirche Gottes ihre Gläubigen alle-zeit ermuntert hat. Wer an ihren Brüsten dielautre Milch der Lehre einsauget, und nicht eignePfade gehen will, der wird weder schwärmen mitübersichtigen Phantasten, noch auch hohnlächelnmit kurzsichtigen Weitlingen, über die göttlicheHeimsuchung, in welcher der HErr Seine Gna-den über Seelen die sich Ihm ganz hingebenausschüttet.

Wie köstlich, o Gott, ist Deine Gnade!

Unter dem Schatten Deiner Flügel schützestdie Kinder der Menschen Du!

Du sättigest aus der Fülle Deines Hauses sic!

,Du tränkest mit Wonne sie wie mit einemStrom!

Denn bey Dir ist die Quelle des Lebens!

In Deinem Lichte schauen wir das Licht!" ^8-^'

ig. Aber weder sind die Heimsuchungen Got-tes sich immer gleich, noch auch bestimmr die Süsseder Empfindung mit welcher die Seele gelobet,die Grösse des Segens welcher ihr ertheilet wird.