Von der Liebe.
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zig Nächte fastete Elias, einsam in Betrachtungehe der HErr Sich ihm offenbarte, nicht in vor-gehendem Sturme, der die Felsen zerriß, nochErdbeben, noch im Feuer, sondern in stillemxvüu.ö-iz sanften Säuseln. In der Einsamkeit ward, vonKindheit an, Johannes der Täufer, der Vor-k»k. 1, go. laufer des Sohnes Gottes, er, von dem de«Sohn Gottes Selbst sagt, daß „unter allen dieMatth, xi. „von Weibern geboren worden, keiner grösser seyiuk.vii.-L. „als Johannes der Täufer", vorbereitet aufsci-neu heiligen Beruf; ja, der Sohn Gottes Selbst4 >ebr.v,7. ward, „in den Tagen Seines Fleisches", nachSeiner Taufe, „vom Geiste in die Wüste ge-„führt", wo Er vierzig Tage uud vierzig NächteSich der Betrachtung hingab, vom Teufel Sichversuchen ließ, den bösen Geist mit Schmach-z/' abfertigte, und durch Sein Beyspiel uns lehrte,mit welchen Waffen dieser Feind zu bekriegen sey.
10. Alle Kirchenväter haben die stille Be-trachtung empfohlen, alle haben sie geübet. Unddie Kirche Gottes hat sie den Männern undJungfrauen, welche, sich dem Dienste Gottesganz widmen zu können, der Welt sich entziehen,von jeher zur Pflicht gemacht. Heilige Männerund Frauen von allen Jahrhunderten, haben dieGläubigen ermahnet, in so fern ihre Lebensweise