Von der Liebe.
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losem Geschwatze Gnaden der Ewigkeit zu erlanrgen? Denn auch die heiligsten Worte sind sinn-loses Geschwäj im Munde desjenigen dessen Herzfern von Gott bleibt.
96. So wie wir in der Fürbitte Liebe zuGott und zum Nächsten üben, so auch im ge-meinschaftlichen Gebete, zu welchem zwey, oderdrey, oder mehr Herzen sich vereinigen. UnserHeiland hat diesem gemeinschaftlichen Gebet ausser-ordentliche Gnade verheißen. Hören wir Jhn r„Wenn zween unter euch eins werden auf Erden,
„zu bitten um was es sey, so wird es ihnen wer-„den von Meinem Vater Der in den Himmeln„ist; denn wo zween oder drey versammlet sind„in Meinem Namen, da bin Ich in ihrer Mitte." >s,Welche Ermunterung von Seiten Seiner Liebezu uns, für die unsrige zu Ihm! Welche Un-dankbarkeit und Trägheit, wenn wir diese Auf-foderung nicht achten!
97» Ist nun dieses gemeinschaftliche Gebetzugleich Fürbitte für den Nächsten, so hauchetaus ihm desto mehr Liebe, und wie viel dürfe»dann die Beter hoffen!
98. Nicht nur Personen die an Einem Orte