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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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200
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Aft, Eesch.XX, 28.

soo Von der Liede.

leben, auch von einander getrennte Christen,können sich zu gemeinschaftlichen Bitten vereini-gen; ja die Worte unsere Heilandesauf Er-den" scheinen auf solche Vereinung getrennterPersonen hinzudeuten.

99. Ward solche Kraft zur Erhörung dergemeinschaftlichen Bitte von zwo oder drey See-len vom Sohne Gottes verliehen, wie kräftigmuß das Gebet einer ganzen, in einem SeinemDienst gewidmeten Tempel, versammletcn Ge-meine scyn! Einer Gemeine, in deren Mitte,auf unfern Altären, Er Selbst, in sichtbarenGestalten verhüllet, vom Auge der gläubigenLiebe vernommen, Sich kräftig erweiset! Undwie kräftig muß das aus vielen Tausenden derTempel, von allen Welttheilen aufsteigende Ge-bet Seiner Kirche seyn!

100. Und wie kräftig muß auch Seine Ge-genwart seyn in jenen hehren Kirchenversamm-lungen der Hirten Seiner Heerde, dieder Hei-lige Geist angestellt hat, als Bischöfe, zu wei-den die Gemeine Gottes, die Er durch Seineignes Blut erworben hat!" Es darf wohlnicht übersehen werden, daß unser Heiland, un-mittelbar nachdem Er Seinen Aposteln-die Kraft