1F2 Von der Liebe.
den Bedürfnisse Ihm an das väterliche Herzlegen.
74. In dem Gebete welches unser Heiland,unmittelbar eh Er den Todeskampf für uns be-stand, für Seine-Jünger und für uns, wofernwir Ihm angehören wollen und nicht der Welt,betete,, bat Er für die Seinigen um die höchstealler Gaben, um Vereinigung derselben in Ihm,2 °y. xvm.tmd durch Ihn mit Seinem himmlischen Vater.
7Z. Die Fürbitte für alle die uns beleidigethaben, oder gegen welche wir irgend Eine nichtgute Gesinnung hegen, ist ein heilsames Mittelzur Erhaltung und zur Belebung der Liebe, de-ren unser, von Natur eigensüchtiges Herz sehrbedarf.
76. Es würde daher so weise als liebreich,uns und unserm Nächsten ersprießlich, und Gottsehr wohlgefällig seyn, wenn wir, bey jeder Be-leidigung die uns widerfährt, sogleich für denBeleidiger; bey jeder Beleidigung die wir einemandern angethan, sogleich für den Beleidigtenbeteten; wenn wir, bey jeder kränkenden Erin-nerung , bey jeder widrigen Empfindung gegenunfern Nächsten, wie deren so oft das leise füh-