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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Seite
181
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„unfern Schuldiger«"; und nach dem Ende die-Hr-E.fts göttlichen Gebetes, welches den Himmel unddie Erd' umfasset, kommt Er nur auf diese Eine -Bitte wieder zurück, und spricht: „Denn so ihr„den Menschen ihre Fehle vergebet, so wird„euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

„So ihr aber den Menschen ihre Fehle nicht„vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehle„auch nicht vergeben." ^

7z. Auch dürfen wir nicht übersehen, wieunser Heiland nicht will, daß wir, wenn wirdas Vater unser beten, jeder nur an sich alleindenke, nur für sich allein es bete, sondern auchfür andre, welches dadurch einleuchtend erhel-let , daß wir nicht sagen sollen: Mein Vater,sondern Unser Vater Der Du bist in den Him-meln; Unser tägliches Brod gib uns heute;

Und vergib uns unsre Schuld, wie auch wirvergeben unfern Schuldiger»; Und führeuns nicht in Versuchung; Sondern erlöse unsvon dem Bösen. Wir vereinigen im Geist unsmit unfern Nächsten, als mit Kindern EinesVaters, in den drey ersten Bitten, welche umdie Verherrlichung Seiner in unscrm Heile bit-ten , und in den vier lezten Bitten, in welchenwir auch unsre und unsers Nächsten demütigen-