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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
Entstehung
Seite
180
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Von der Liebe.

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„Er laßt Seine Sonne aufgehen über die Bösen„und über die Guten, und laßt regnen über die„Gerechten und über die Ungerechten. Denn so„ihr liebet die euch lieben, was werdet ihr für„Lohn haben? Thun nicht dasselbe auch die„Zöllner? Und so ihr euch nur euren Brüdern„freundlich erweiset, was thut ihr besonders?„thun nicht die Heiden auch also? Darum sollt„ihr vollkommen seyn, wie euer Vater in den„Himmeln vollkommen ist."

71. Sein ganzes Leben war Hingebung derLiebe, ein beständiges Opfer für Undankbare undFeinde. Und ans Kreuz genagelt, betete Erfür Seine Krcuziger: „Vater, vergib ihnen,

k»k. xxiii, „de,,,! sie wissen nicht was sie thun !" Eine Thatder Liebe, welche der erhabne Seher, dem soHelle Blicke in die Umstände der Geburt, desLebens, der Leiden und der Herrlichkeit des Mes-sias geöfnet wurden, mit Seinen weltversöhncn-den Thaten zuvor verkündiget hat: „Er hat für

Js.r.111,12. „Hw Uebelthäter gebeten."

72. Zn dem göttlichen Gebete das Er Selbstuns lehrte, heisset Er uns zu „unserm Vater

MM.vi,9>„Der da ist in den Himmeln" beten: „Vergib„uns unsre Schulden, wie auch wir vergeben